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Grüne Fraktion Göppingen Die Grünen in Göppingen

Aktuelles von der Fraktion und der Stadtpolitik

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,,Wehmut darf sein"

JÜRGEN SCHÄFER


Geteilte Meinungen zu Abrissplänen in der Unteren Marktstraße


Der geplante Teilabriss des Quartiers vis a vis der Kreissparkasse weckt Emotionen. Im Bauausschuss des Gemeinderats gab’s geteilte Meinungen.
Göppingen. Die Weichen werden gestellt. Am Donnerstag soll der Göppinger Gemeinderat über die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Quartier Geislinger Straße/Gartenstraße beschließen. Dort will die Kreissparkasse, die auch Nachbar ist, zusammen mit ihrem Tochterunternehmen Fachpartner Gewerbe-Immobilien und einer eigens gegründeten Projektgesellschaft ein neues „Zentrum Untere Marktstraße“ entwickeln. Im Gemeinderat gab’s schon ein positivies Echo. Aber im Vorfeld der Entscheidung am Donnerstag wurde kontrovers diskutiert: Ist der Abriss von alten Gebäuden wie das ehemalige Palast-Kino ein Gewinn oder Verlust?
Michael Freche (Lipi) will keinen Kahlschlag. „Es sind schon prägende Gebäude.“ Nicht jedes, aber zum Beispiel das Haus in der Geislinger Straße, das bis vor kurzem Spielwaren-Elser auf zwei Ebenen belegte. Er verstehe die Kreisparkasse nicht, moniert Freche, dass der Erhalt wirtschaftlich nicht darstellbar sei. „Andere Städte schaffen das auch.“ Er verweist auf Esslingen oder Kirchheim mit ihren historischen Innenstädten. Der Abriss treibt auch Elke Caesar (Grüne) um. Sie höre aus der Bevölkerung: „Das könnt ihr doch nicht zulassen.“ Die Häuserzeile entlang der Geislinger Straße habe kleinstädtischen Charme. Es gehe alten Göppingern gegen den Strich, dass man hier wie dort abreißen wolle, an der Geislinger Straße und am Apostel-Areal.
„Alles richtig“, sagt Dr. Emil Frick (FWG). Aber das ganze Areal sei schon angedacht als Mall, von der Schützenstraße her. Man solle der Kreissparkasse keine Steine in den Weg legen. Frick verrät, dass für ihn selber auch ein Stück Göppingen verschwindet. An den Palast hat er Jugenderinnerungen, „mit 13 sind wir in die 16er-Filme gegangen.“ Aber wer solle das vormalige Elser-Haus richten? Zu Freche: „Sie würden sich wundern, was das kostet.“
So richtig alt seien die Häuser nicht, sagt Frick. „Sie standen außerhalb der Stadtmauern.“ Baubürgermeister Helmut Renftle unterstreicht das. Es seien alles Häuser nach dem Stadtbrand, aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, alle häufig umgebaut. Das habe Stadtarchivar Dr. Karl-Heinz Rueß ermittelt. Aus dessen Sicht gebe es keine Empfehlung, die Häuser stehen zu lassen. Und aus Renftles Sicht schon gar nicht. Wenn er vom Bahnhof durch die Untere Marktstraße komme, frage er sich: „Wo bin ich hier gelandet“. Er verspricht sich von dem geplanten Quartier in neues Tor zur Stadt. Es gehöre noch zur Innenstadt. Als Flaniermeile ist es schon ausgebaut.
Renftle berichtete auch, dass Geschäftsmann Elser glücklich sei an seinem neuen Standort. Es sei einfach schwierig, in den alten Gebäuden Einzelhandel zu betreiben und dort zu arbeiten. Wegen der Stockwerkshöhen.
Stadtrat und Architekt Achim Fehrenbacher (CDU) bestätigt das. Die alten Häuser seien alle mit Gewerbe belegt, „aber klein-klein“. Sie seien nicht von normalen Bewohnern bewohnbar. Bei Neubauten bekomme man Wohnqualität und im Erdgeschoss „etwas Vernünftiges“. Er könne sich nichts besseres wünschen als einen Investor, der den Mut habe.
Barbara Schrade (Grüne) sorgt sich um eine künftige „Riesenkonkurrenz zur Innenstadt“. Man schaffe neue Gewerbeflächen, und in der Stadt stünden Geschäfte leer.
„Ein bisschen Wehmut darf sein“, meint Christine Lipp-Wahl (Grüne). Die Kreissparkasse schaffe sich ein attraktives Umfeld, ihre Vorgehensweise sei vorbildlich, sie nehme die Stadt und den Gestaltungsbeirat ins Boot. Sie habe größtes Vertrauen, dass die Qualität sehr gut werde.

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Die Plätze unserer Stadt

GEPPO Göppingen Ausgabe 26/2016

 

Es tut sich viel in Göppingen. Nach der Belebung der Göppinger Innenstadt durch Neue Mitte und Reduzierung des motorisierten Verkehrs wurde mit der gelungenen Umgestaltung des Schlossplatzes noch ein weiteres Stück Aufenthalts- und Lebensqualität geschaffen. Und es geht weiter: der Kornhausplatz wird als nächstes umgestaltet und aus dem bisher etwas trüben Bahnhofsvorplatz wird ein größerer echter Bahnhofsplatz, der selbstbewusst zum Verweilen in unserer Stadt einlädt.

 

Die Platzumgestaltungen sind auch Ausdruck eines neuen und zugleich alten Selbstbewusstseins. Das, was viele große und mittelgroße Städte Europas prägt, Städte mit ihren Plätzen und Zentren, wo das Leben pulsiert, wo Menschen sich begegnen und gemeinsam das Leben genießen können. Plätze rund um Kirchen, Rathäuser, Verwaltungszentren und Einzelhandel. Plätze, von denen das religiöse, kulturelle, politische und wirtschaftliche Leben ausgeht. Wo sich Menschen verschiedenster Herkunft treffen, Neuankömmlinge, schon lange Zugewanderte und Alteingesessene, wo demografische Herausforderungen gemeistert und für Themen wie Klimawandel, Mobilität und Teilhabe  Lösungen gefunden werden. Wie wir wirtschaftliche Prosperität verbinden mit sozialer Gerechtigkeit. Wie wir  Freiheit und Menschenwürde erhalten.

 

Alles Selbstverständlichkeiten? Mitnichten! Es sind nicht nur hiesige, sondern auch europäische Werte, die es zu erhalten gilt.

 

Für Europa wehen derzeit nur wenige europäische Fahnen. Oder doch? Vielleicht am künftig neugestalteten Bahnhofsplatz.? Am Europaplatz? Dort wo viele Menschen ankommen. In Göppingen! In Europa!

 

Elke Caesar, Eva Epple, Christine Lipp-Wahl, Barbara Schrade, Alexander Maier, Martin Schurr, Christoph Weber

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Grünes Licht für Biergarten

 

Göppinger Stadträte billigen geplante Außenanlagen für den „Andechser“


Die Debatte endete mit einem einstimmigen Beschluss: Der Göppinger Gemeinderat sagt


Ja zu einem „Andechser“- Biergarten auf dem Schillerplatz.
HELGE THIELE
Göppingen. Ohne Gegenstimme haben die Stadträte der Planung für einen Biergarten des Braugasthauses „Der Andechser“ auf dem Schillerplatz zugestimmt. Der Betrieb der bayerischen Klosterbrauerei Andechs soll am 14. Oktober seine Pforten öffnen. Die Umbauarbeiten in dem Gebäude, das der städtischen Wohnbau gehört und bis Ende Dezember das „Dolce“ beherbergt hatte, liegen bisher im Zeitplan.
Der einstimmige Beschluss war so nicht zu erwarten. Denn vorausgegangen war eine kontroverse Debatte. Ursprünglich hätte schon der Ausschuss für Umwelt und Technik am 2. Juni grünes Licht für die Außenanlagen erteilen sollen. Doch der Ausschuss reichte die Entscheidung an den Gemeinderat weiter.
Dort war am vergangenen Donnerstag vor allem bei den Grünen die Sorge groß, ein vorschnelles Ja zum „Andechser“-Biergarten unter Platanen und auf einem Kiesuntergrund könne dazu führen, „dass der Schillerplatz häppchenweise zerstückelt wird“, wie es Stadträtin Christine Lipp-Wahl formulierte. Vermisst wird auch von der SPD ein Gesamtkonzept für den Platz.
So saß bei manchem der Argwohn tief, hier werde für einen privaten Investor – die Klosterbrauerei Andechs – geplant. Die Grünen bemängelten, die Stadtverwaltung sei an der Planung gar nicht beteiligt.
In der Diskussion wurde deutlich, dass sich die Dinge anders verhalten. Baubürgermeister Helmut Renftle, betonte, die Fachleute seines Dezernats seien „von Anfang an“ eingebunden gewesen. „Der Prozess ist normal und schlüssig gelaufen.“ Und OB Guido Till versicherte: „Für uns ist der Biergarten der erste Schritt zu einer Aufwertung des Schillerplatzes insgesamt.“ Manchmal müsse eine Stadtplanung aber „individuell vorgehen“. Mit Blick auf die Eröffnung des „Andechsers“ im Oktober sollte der Biergarten „jetzt angelegt werden“, warb Till um Zustimmung.
Die gab es auch, zumal der Investor der Außenanlagen nicht die Klosterbrauerei, sondern die Wohnbau ist. Darauf wies CDU-Fraktionschef Felix Gerber hin. Das städtische Tochterunternehmen übernimmt die Kosten für Belagarbeiten, Leitungsverlegungen und Platanendach – inklusive der regelmäßig anfallenden Baumschnittarbeiten.
Den Zorn einiger Stadträte zog sich Christian Stähle (Lipi-Fraktion) zu, der sich über den Kieselsteinboden aufregte („Wie wollen Sie das sauberhalten?“). Stähle teilte gegen Till aus, woraufhin Gerber befand: „Es wird allmählich langweilig, dass Sie jede Gelegenheit nutzen, um dem OB ans Schienbein zu treten.“ CDU und Freie Wähler Göppingen (FWG) fanden es sowieso unpassend, dass der Gemeinderat über „Banalitäten“ wie „Kieselsteine“ debattiert. Stähles Fraktionskollege Michael Freche bescheinigte Dr. Emil Frick (FWG) daraufhin ein wenig ausgeprägtes Demokratieverständnis. Die Grünen stellten den Antrag, gleich bei der weiteren Planung des Biergartens das geforderte Gesamtkonzept für den Schillerplatz zu erarbeiten. Für diesen Antrag gab es keine Mehrheit.

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Grüne Ideen zum Müller-Areal

NWZ-Artikel vom 15.06.2016

 

Göppingen. Die Nachricht, dass die Stadt nicht auf ihr Vorkaufsrecht für das Grundstück der ehemaligen Arzneimittel-Firma Müller pocht, nehmen die Grünen zum Anlass nachzufragen: Warum ist es jetzt für die Stadt nicht mehr interessant? Außerdem wollen die Grünen wissen, ob es andere Interessenten gibt, die dort eine weitere Hochgarage bauen wollen. Die Grünen wollen wissen, was aus den Plänen der Wohnbau geworden ist, dort Ein-Zimmer-Appartments für Klinikmitarbeiter, Pflegeschüler und Studenten zu bauen. Die Flächen drängten nach einer städtebaulichen Neuordnung, so Gemeinderätin Eva Epple. Anregungen haben die Grünen zur Verkehrsführung. Fraktionsvorsitzende Christoph Weber regt an, den Autodurchgangsverkehr von der Jebenhäuser Brücke über die Kanalstraße am Bahnhof vorbeizuführen anstelle der bisherigen Straßenführung über die Bahnhofstraße. pm

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Erinnerungen von Jebenhausen

GEPPO Göppingen Ausgabe 19/2016

 

"Trotz allem was passiert ist, gehen einige meiner glücklichsten Kindheitserinnerungen auf die zwei Jahre zurück, die wir in Jebenhausen verbracht haben.“

 

Mit diesem Zitat der Holocaust -Überlebenden Inge Auerbacher beginnt eine der neun Stelen am geplanten Erinnerungsweg - Jüdisches Leben in Jebenhausen.

 

Ganz bewusst haben die MacherInnen des Vereins Haus Lauchheimer diese Worte von Inge Auerbacher gewählt. Denn ihnen allen, Frau Auerbacher und dem Verein, geht es nicht darum, die Schuldigen im Nazi- Deutschland anzuklagen sondern um eine versöhnliche Auseinandersetzung der Nachkriegsgenerationen mit der Geschichte der Juden in Jebenhausen und anderswo.

 

Über 165 Jahre lebten Christen und Juden nebeneinander in diesem schwäbischen  Dorf. Die gegenseitige Abhängigkeit machte ein friedliches Miteinander möglich. 1942 wurde die bis zuletzt gebliebene Familie mit jüdischen Glauben ins Konzentrationslager verschleppt.

 

Wie in vielen anderen Gemeinden fehlen seither die Bürger aus diesem Kulturkreis. Das macht betroffen aber gleichzeitig auch neugierig. „Wie war das damals, als die Juden hier noch gelebt haben?“ Diese Frage stellen sich viele und sie sollen an den authentischen Stationen des Erinnerungswegs eine Antwort erhalten.

 

Ein Sprichwort sagt: Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht. Gemeint ist: Was mir fremd ist will ich nicht haben. Kaum jemand ist mit der jüdischen Religion vertraut, deshalb ist auf jeder Infotafel ein kurzer Text angehängt, der wichtige Elemente aus dem Judentum beschreibt. Das soll einen offenen und vorurteilsfreien Umgang mit Menschen jüdischen Glaubens anregen.

 

Eine Gruppe aus 10 Mitgliedern des Vereins darunter Stadtführerinnen, Lehrerinnen, der ehemalige Gemeindepfarrer von Jebenhausen und der Göppinger Stadtarchivar haben sich regelmäßig getroffen und die Texte für die Stelen ausgearbeitet. Ihnen gilt unser Dank für diese hervorragende Arbeit.

 

Elke Caesar, Eva Epple, Christine Lipp-Wahl, Alexander Maier, Barbara Schrade, Martin Schurr, Christoph Weber

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,,Viel Lärm um nichts?"

GEPPO Göppingen Ausgabe 18/2016

 

Wenn’s im Gemeinderat ums Heiligs Blechle geht, herrscht freie Fahrt für Freie Wähler. Gemeinsam mit anderen freien und anderen Parteien haben sie eine Verwaltungsvorlage zum Lärmaktionsplan so zerpflückt, dass am Ende nur noch wenige bzw. zumeist längst beschlossene Maßnahmen übrig blieben - und ein paar offene Fragen. Zum Beispiel, warum der Oberbürgermeister (CDU) mit der CDU-Fraktion gegen den Antrag der GRÜNEN stimmte, über seine eigene Vorlage ganzheitlich abzustimmen.

Zugegeben: In dieser Vorlage war nicht wirklich viel Neues drin: 1. Altbekannte Forderungen wie nach dem Autobahnzubringer West von der B10 bis kurz vor Bezgenriet, wo sich dann der Verkehr erneut stauen würde. 2. Allgemeinplätze zum Öffentlichen Personennahverkehr und Radwegebau, wobei die Stadt beim ersteren nicht gerade glänzt und beim zweiten im Vergleich zu vielen anderen Städten trotz einiger guter Maßnahmen noch viel Nachholbedarf hat. 3. Straßenoberflächen-sanierungen, die zwar wirklich erforderlich sind, aber schon längst beschlossen sind. Neu vielleicht:  Zusätzliche geschwindigkeitsbegrenzenden Maßnahmen an neuralgischen Punkten wie Lorcher Straße und Nördliche Ringstraße, derentwegen aber die Vorlage von einigen Fraktionen dann zerpflückt wurde.

Dabei ist Verkehrsberuhigung längst ein bewährtes Instrument, um die Auswirkungen des Straßenverkehrs umweltverträglicher und menschengerechter zu gestalten. Wir Grünen sind uns einig: Weniger Tempo bedeutet einen stetigeren Verkehrsfluss. Weniger Tempo bedeutet weniger Staus und Stockungen, und damit auch weniger Lärm. Weniger Tempo bedeutet mehr Lebensqualität für Anwohner und mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.

Das sind die Gründe, warum sich die Grünen im Gemeinderat stark machen für alle Vorschläge der Stadt zum Lärmaktionsplan, auch wenn es einzelne Punkte gibt, denen wir im Detail nicht zustimmen würden. Wir stehen für mehr Rücksicht und mehr Verantwortungsbewusstsein gegenüber allen Betroffenen – auch da wo keine Stadträte wohnen.

Elke Caesar, Eva Epple, Alex Maier, Christine Lipp-Wahl, Barbara Schrade, Christoph Weber

 

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Danke an die Wähler

Liebe Wählerinnen und Wähler in Göppingen,

 

als neu gewählter Abgeordneter von Bündnis90/Die Grünen möchte ich mich ganz herzlich für das Vertrauen bedanken, das Sie mir mit Ihrer Stimme geschenkt haben. Mit einem Stimmenanteil von 29,1 % wurden die GRÜNEN zur stärksten politischen Kraft im Wahlkreis Göppingen und dies führe ich primär auf die erfolgreiche Arbeit von fünf Jahren grün-roter Landespolitik unter der Führung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zurück. Und auch auf unsere gute Arbeit im Gemeinderat der Stadt Göppingen. Als Stadtrat möchte ich mich auch weiterhin für die Belange der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Doch nicht nur im Kreis, auch im Land ist Bündnis90/Die Grünen mit über 30 % nun endgültig als eine Partei angekommen, die für die Mitte unserer Gesellschaft wählbar ist und der man vertrauen kann.

Der Wermutstropfen beim Wahlausgang ist freilich, dass eine Fortführung der grün-roten Koalition nicht möglich ist. Ich vertraue aber auf Ministerpräsident Kretschmann, der zeitnah die Möglichkeiten einer tragfähigen Regierungsbildung mit den anderen demokratischen Parteien ausloten wird. Die rechtspopulistische AfD zählt hierzu eindeutig nicht! Als klarer Wahlsieger und im Hinblick auf die enormen Verluste der beiden Volksparteien ist einzig und allein er aufgefordert, dafür zu sorgen, dass das Land weiter erfolgreich regiert werden kann.

Als gewählter Abgeordneter und Stadtrat möchte ich dem regionalen Gedanken sowohl in der Landtagsfraktion als auch im Parlament eine starke Stimme geben und dazu beitragen, den Landkreis weiter zu entwickeln. Auf die Arbeit der nächsten fünf Jahre freue ich mich sehr.

 

Alexander Maier

 

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Herzlichen Glückwunsch

Alexander Maier

Wir freuen uns über das Direktmandat bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg 2016!

 

 

 

Wir wünschen alles Gute und erfolgreiche Arbeit.

 

Danke nochmals an alle Helfer und Unterstützer!

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Quelle: NWZ Göppingen 14.03.16, Foto: Giacinto Carlucci

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Pressemitteilung Februar 2016

Architektenpreis Verwaltungsgebäude

 

GRÜNE begrüßen Votum des Preisgerichts

Zufrieden mit dem Verlauf und Votum des Preisgerichts zeigt sich auch die GRÜNEN-Fraktion. Angetan sind die GRÜNEN von dem Klinkerbau, der mit seiner Materialität zu unserer Industriestadt passt und zudem langlebig ist. "Ein Gebäude, das auf modischen Schnickschnack verzichtet und das man auch nach 50 oder mehr Jahren noch gerne ansieht.", so die beiden Sachpreisrichter Christine Lipp-Wahl und Christoph Weber. "Das Gebäude nimmt sich trotz seiner Größe zurück und verzichtet darauf, möchte-gern-repräsentativ zu sein; zu Gunsten des Gründerzeit-Gebäudes Bahnhofstraße 6 bildet es so ein neues Entree zu einem neuen Bahnhofsquartier. "Schlicht, aber nicht nüchtern. Nicht nur in monetärer Hinsicht wirtschaftlich, sondern auch in seiner flexiblen Nutzung für die Verwaltungsmitarbeiter, die freundliche Büros wollen." so der einmütige Tenor der GRÜNEN. Möglichkeiten, die Außenhülle noch etwas differenzierter zu gestalten, z. B. dass sichtbar wird, wo Treppenhäuser verlaufen u.a. sehen die GRÜNEN aber durchaus noch.

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Einladend

GEPPO Göppingen Ausgabe 4/2016

 

Der jetzige Kornhausplatz wirkt wenig einladend. Sehr gut, dass er endlich neu gestaltet wird. Und gut, dass ein namhaftes Architekturbüro den ersten Preis dafür verdient hat.

 

Von der Pfarrstraße kommend wird der Blick auf eine smarte Reihe von 2x4 Bäumen gelenkt, unter denen es sich im Sommer gut verweilen lässt. Der einheitliche Pflasterbelag verzichtet auf die bisherige Trennung zwischen Straßenraum und Ruhezonen. Denn der eigentliche Mittelpunkt des Kornhausplatzes wird das Kornhaus, die Stadtbücherei, sein. Statt eines ursprünglich vorgesehenen Lesebereichs wird es einen öffentlichen Bereich geben, der den Blick auf das Kornhaus nicht verstellt. Durch das bisherige Café und eine mobile Möblierung besteht die Möglichkeit einer (nicht zwingenden) Bewirtung und trotzdem flexiblen Nutzung des Platzes wie z. B. durch Großleinwandschauen. Eine Begrünung der grauen Parkhausfassade sollte nicht an den Kosten scheitern.

 

Diskutiert wird außerdem die Befürchtung, das Rockcafé würde seine dominierende Stellung verlieren. Doch ist es eher die Nachbarschaft aus Anwohnern und dem neu hinzu kommenden Hotel, aus denen sich Nutzungskonflikte ergeben könnten. Aber vielleicht auch Synergien? Wir wünschen uns einen Platz des Miteinanders und der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, ohne dass auf Bewährtes verzichtet werden muss. Wir freuen uns darauf!

 

Alexander Maier, Elke Caesar, Eva Epple, Christine Lipp-Wahl, Martin Schurr, Barbara Schrade, Christoph Weber

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Erwartungsvoll

GEPPO Göppingen Ausgabe 52/2015

 

Das Jahr ist noch jung, der Hauch von Weihnachten noch nicht verflogen. Grund für Dankbarkeit über das Geschenkte und Zeit für Hoffnung auf das, was wir erwarten.

 

An die 500 Wohnungen wird die Stadt in den nächsten Jahren bauen. Im Bodenfeld wurde bereits begonnen, entlang der Dürerstraße und in Faurndau wird Neues gebaut. Dabei wird in erster Linie auf die Innenentwicklung der Stadt gesetzt, wo die Infrastrukturen vorhanden sind.

 

Mit unseren Neuankömmlingen, kann dem demografischen Faktor ein wenig entgegengesetzt werden. Nicht nur zahlenmäßig. Denn die Stadt wird auch jünger werden.

 

Gut, dass wir ein hochwertiges Angebot an Kinderkrippenplätzen und Kindergärten vorweisen können, Streetworker haben und eine gute Schulsozialarbeit aufgebaut haben.

 

Für die Teilhabe der älter werdenden Menschen am Leben unserer Stadt ist eine wohnortnahe Versorgung mit Ärzten, Apotheken und besonders Lebensmittelläden wichtig. Deshalb lehnen wir großflächigen Einzelhandel in Göppingen oder in ehemaligen Gewerbegebieten ab. Wir wollen überschaubare Geschäfte, die ihre Waren dort anbieten, wo die Menschen wohnen, statt 50 Sorten Wurst und Käse für jeden Tag!

 

Für Junge und junge Erwachsene wird die Chapel wieder ihren gewohnten Platz als soziokulturelles Zentrum einnehmen.

 

Die Kunsthalle wird ihre anerkannte Bildungspädagogik, nun auch in Zusammenarbeit mit dem Werner-Heisenberg-Gymnasium, fortsetzen können. Auch die Kuratorenstelle wird endlich wiederbesetzt. Einer mittelgroßen Stadt wie Göppingen steht eine Kunsthalle gut zu Gesicht. Kunst und Kultur ist mehr als nur eine Freiwilligkeitsleitung sondern Teil des Bildungsauftrags.

 

Dass Industrie und Kultur einander ergänzen, zeigen die Ingenieure des Technikforums. Deren Maschinen brauchen nach einem bewegten Leben eine Unterkunft. Die ehemalige Gießerei auf dem ehemaligen Böhringer-/MAG-Gelände wäre hier ideal und könnte der Standort werden, nachdem die Stadt das Gelände gekauft hat. 

 

Einen unbestritten kulturellen Beitrag stellen auch alte Gebäude dar. Sie erzählen ganze Geschichten und sind eine städtebauliche Bereicherung. So das Badhaus und die Badherberge in Jebenhausen. Nur auf Grund unseres Antrags wird sich die Stadt erneut damit beschäftigen. Sie scheut sich aber, eine größere Summe Geld in die Hand zu nehmen. Sicherlich wäre auch ein Konzept über eine anschließende Nutzung zielführend – man muss es aber wollen. Der Storchen mit seinem Museumskonzept ist doch ein gutes Beispiel für eine gelungene Sanierung!

 

Die Stadthalle bedarf weiterhin größerer Sanierungsmaßnahmen, die wir als Fraktion unterstützen. Deren Auslastung würde sich jedoch verbessern, wenn eine überfällige Stelle endlich wieder besetzt würde.

 

 

Auch wenn es kalt ist: Ein Spaziergang im Stadthallenpark zwischen den Jahren lohnt sich. Der Stadthallenpark, dessen Herrichtung wir lange gefordert haben, ist seitens des Grünordnungsamts vorbildlich umgesetzt worden: Barrierefrei für Jung und Alt und mit ganz viel Grün.

 

Damit alle sicher und ohne größere Barrieren ans Ziel kommen, werden 10 Bussteige der erfolgreichen Citybuslinien höher gelegt. Die durch uns beantragte Citybuslinie mit Niederflurbussen nach Jebenhausen wird die Menschen da abholen und hinbringen wo sie leben.

 

Sichere und breitere Radwege kommen dank guter Haushaltslage etwas voran. Gemessen an den Summen für Straßensanierungen und Klimabelastungen durch den motorisierten Individualverkehr, geht es uns hier aber zu schleppend voran. Und selbst für die Nördliche Ringstraße verwehrt eine Gemeinderatsmehrheit den Anwohnern angemessene Lärmschutzmaßnahmen! Beim Thema Verkehr gilt es ähnlich dicke Bretter zu bohren wie bei der Energiewende. Durch sind wir noch lange nicht.

 

Immer mehr großflächiger Einzelhandel draußen vor der Stadt und die nun 10-jährige Hängepartie um das Einkaufszentrum sind mit verantwortlich für die nun 80 Leerstände in der Innenstadt. Die Stadtbildsatzung kann das Ladensterben nicht verhindern. Aber sie bringt ein Mehr an Qualität und Flair in unsere historische Innenstadt. Gut, dass Einzelhändler für Verschönerungsmaßnahmen gefördert werden – anhand der Kriterien der Stadtbildsatzung!

 

Unsere städtischen Unternehmen wie die Energieversorgung Filstal EVF machen Mut: Mit eigenen Windrädern und - mit anderen Stadtwerken zusammen - ganzen Windenergieparks wird die Energiewende vorangebracht. Auch die Energiegenossenschaft ist hier kräftig dabei.

 

Die Stadtentwässerungsgesellschaft SEG bastelt weiter an ihrem Klärwerk, das dank Kraft-Wärme-Kopplung bald völlig energieautark sein wird.

 

Mit dem modernen und energetisch vorbildlichen Businesshaus für Start-Up-Unternehmen im Stauferpark geht die Businesspark GmbH mit unseren Unternehmen in eine gute Zukunft.

 

Die energetische und sonstige Sanierung von ganzen Wohngebieten durch die WGG wie z. B. in der Südstadt und deren gute Zusammenarbeit mit der Flüwo-Genossenschaft entspricht unserem Antrag der vorletzten Haushaltsberatungen nach Erbringung von genossenschaftlichem Engagement. Wer als Bürger will, kann sich finanziell beteiligen.

 

Eine ganz andere Art der Bürgerbeteiligung stellt das Engagement der Freiwilligen-Feuerwehr dar. Sie braucht aber mehr Unterstützung durch Hauptamtliche; 10 Feuerwehrhauptamtliche genügen einfach nicht für eine mittelgroße Industriestadt. Und eine modernere Hauptwache und Feuerwehrhäuser, weil einfach die größeren Fahrzeuge in die alten Magazine nicht mehr reinpassen, sind laut Feuerwehrbedarfsplan eine Pflicht und keine Freiwilligkeitsleistung der Stadt.

 

Es gibt also viele gute Entwicklungen; aber auch einige Herausforderungen zu meistern. Auch im Jahr 2016 brauchen wir Viele, die anpacken, egal wo. Ihnen Allen für die bisher geleistete Arbeit und auch schon im Voraus für 2016 vielen Dank!

 

Ihnen allen noch eine gesegnete Weihnachtszeit und ein erwartungsfrohes Jahr 2016.

 

Alexander Maier, Elke Caesar, Eva Epple, Christine Lipp-Wahl, Martin Schurr, Barbara Schrade, Christoph Weber

 

 

 

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Stadt vorangebracht

GEPPO Göppingen Ausgabe 51/2015

 

Zum Ende des Jahres 2015 fällt die Bilanz ambivalent aus. Millionen Menschen auf der Flucht, Terrorangst in Europa, ungeklärte Finanzfragen und andererseits Gewerbesteuereinnahmen in Deutschland so hoch wie noch nie.

 

Mit zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen von 36 Mio. Euro ist Göppingen in das Jahr 2015 gestartet.

 

Vieles was uns wichtig war, konnte in Angriff genommen werden.

 

Die Erweiterung der Neuen Mitte um die östliche Poststraße hat Investitionen des Einzelhandels nach sich gezogen. Die Neugestaltung der Unteren Marktstraße rückt die Innenstadt noch näher an den neuzugestaltenden Bahnhofsplatz. Die Gestaltungswettbewerbe hierzu und zum Kornhausplatz geben unseren Plätzen eine bessere Aufenthaltsqualität. Der Gestaltungsbeirat berät die Stadt zu Bauvorhaben in der Innenstadt und trägt dazu bei, unserer historischen Innenstadt mehr Rechnung zu tragen. Anhand der Kriterien der endlich verabschiedeten Gestaltungssatzung werden veränderungswillige Einzelhändler finanziell unterstützt. Alles Maßnahmen, die unserer Stadt ein Gesicht geben.

 

Ein zweites Businesshaus im Stauferpark geht mit einer in die Zukunft gewandte Architektur mit Wirtschaft und Handel den richtigen Weg. Das kommt auch Unternehmensgründungen zu gute.

 

Die Sportvereine können sich über den zweiten städtischen Kunstrasenplatz an der Hohenstaufenstraße freuen. Und die alte Halogen-Metalldampf-Flutlichtanlage konnte durch eine moderne LED-Anlage ersetzt werden.

 

Die Reaktivierung der Chapel als Versammlungsstätte ist in vollem Gange und bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine kulturelle Anlaufstelle in Göppingen.

 

Freizeiteinrichtungen für Jugendliche wie z. B. das Moccalino in Jebenhausen erhalten durch Mietzinszusicherung nun eine Perspektive für mehrere Jahre.

 

Vorhaben, die wir beantragt haben und dadurch mit auf den Weg gebracht haben.

Es gibt gute Gründe, da weiter zu unterstützen, wo die Menschen sind. In den Familien, in den Kinderkrippen oder in den Spielgruppen der Flüchtlingskinder, für die Anlaufstellen und Patenschaften geschaffen worden sind.

 

Viele dieser Initiativen wären ohne das Engagement vieler Göppinger aber gar nicht möglich gewesen. Hierfür danken wir allen, die unsere Stadt auch dieses Jahr wieder vorangebracht haben.

 

Ihnen allen ein gesegnetes  Weihnachten.

 

Eva Epple, Elke Caesar, Alexander Maier, Christine Lipp-Wahl, Barbara Schrade, Martin Schurr, Christoph Weber

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Der Stadt ein Gesicht geben

GEPPO Göppingen Ausgabe 50/2015

 

Zwei gegenläufige Entwicklungen prägen die Innenstadt seit einigen Jahren:

 

Einerseits immer mehr Gebäudeabrisse und architektonische Verunstaltungen.

 

Andererseits das Bemühen der Stadt um mehr Qualität wie durch die Neugestaltung des Schlossplatzes und Schlossstraße, die Verbindung der Unteren Marktstraße zum Bahnhofsplatz und Verlängerung der Hauptstraße um die Poststraße.

 

Und zahlreiche Gebäudesanierungen und sogar Neubauten wie in der Poststraße, die relativ lautlos über die Bühne gingen und sich gut in das Stadtbild einfügen.

 

Den genannten Vorhaben vorausgegangen waren Architekten- und Gestaltungswettbewerbe bzw. deren Behandlung im Gestaltungsbeirat, wo hochkarätige Architekten im Auftrag der Stadt Bauherrn bzw. deren Architekten auf Augenhöhe beraten.

 

Gleichzeitig fördert die Stadt derzeit energetische Gebäudesanierungen und Fassadengestaltungen an Hand der Kriterien des Entwurfs der geplanten Gestaltungssatzung.

 

Alles in Allem sind das Beispiele, die zeigen, wie klare Kriterien positive Entwicklungen in der Innenstadt begünstigen und das Potential haben, unserer Innenstadt wieder ein Gesicht zu geben.

 

In der nächsten Gemeinderatsitzung wäre es dann soweit, dem Entwurf zu einer rechtsgültigen Gestaltungssatzung zu verhelfen:

 

Gebäudeeigentümer, die nicht alle in Göppingen wohnen und sich nicht zwangsläufig mit dem Stadtbild so identifizieren, bekämen mehr Klarheit, wie sich geplante Gebäudesanierungen besser am näheren städtischen Umfeld orientieren würden.

 

Außerdem - und das ist uns ebenso wichtig, gäbe es für Gebäudeeigentümer und Einzelhändler klare rechtsverbindlichere Fördermöglichkeiten als bisher.

 

Gewinner einer Stadtbildsatzung wären nicht nur deren Besucher, sondern eben auch die Menschen, die in der Innenstadt wohnen bzw. sich als Einzelhändler dort engagieren.

 

Städte, deren Bürgerschaft  den Wert ihrer Innenstadt zu schätzen wissen und etwas für ihre Stadtbild tun, haben allesamt positive Erfahrungen mit solchen Satzungen gemacht. Und von Investoren, die wir als Stadt brauchen, auch um unseren Innenstadthandel zu beleben, ist bekannt, dass sie sich gerne dort engagieren, wo es attraktiv ist. 

 

Eine beschlossene Stadtbildsatzung und nicht irgendwelche unverbindliche Kriterien,  wäre eine wichtige Etappe eines seit mehreren Jahre stattfindenden Bürgerbeteiligungsprozesses, bei dem sich alle haben einbringen können. Dass alle Anregungen und anfängliche Bedenken seitens der Stadt berücksichtigt worden sind, ist eine Stärke der zu beschließenden Satzung.

 

Die Fraktionen von CDU und FDP aber, die sich in letzter Minute verweigern, tun so als würden durch die Stadtbildsatzung Investitionen behindert.

 

Doch, ist nicht das Gegenteil der Fall? Alles so weiter laufen lassen wie bisher? Immer mehr Ladenleerstände? Immer mehr Gebäudeabrisse und Bausünden? Das kann doch keine Perspektive sein. Nichts tun ist kein Programm, sondern Desinteresse gegenüber unserer Stadt. Welche Programme haben CDU und FDP? Haben sie überhaupt Programme für unsere Innenstadt?

 

Es entsteht der Eindruck, als wollten CDU und FDP sich nur als die Helden eines freien Unternehmertums aufspielen.  Doch wo sind deren Investoren? Wo bleibt deren Einkaufscenter, das schon seit 10 Jahren unmittelbar vor der Eröffnung steht?

 

Diese Stadt hat besseres verdient als nur tatenlos danebenzustehen. Zusammen und stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger, Haus- und Grundstückseigentümer sowie Einzelhändler, die sich in diesen Stadtentwicklungsprozess eingebracht haben, werden wir für die Stadtbildsatzung stimmen.

 

Ein selbstbewusstes JA zur geplanten Stadtbildsatzung ist ein kräftiges JA für ein Gesicht unserer Stadt. Göppingen hätte dies verdient.

 

Alexander Maier, Elke Caesar, Eva Epple, Christine Lipp-Wahl, Martin Schurr, Barbara Schrade, Christoph Weber

 

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Drehscheibe der Mobilität

GEPPO Göppingen Ausgabe 49/2015

 

Solche Entscheidungen hat es schon lange nicht mehr gegeben. Erst Gestaltungswettbewerb für den Kornhausplatz, dann Gestaltungswettbewerb für den Bahnhofsplatz und zeitnah einen Ideenwettbewerb für das geplante Verwaltungszentrum.

 

Am vergangenen Donnerstag fiel die Entscheidung für den Bahnhofsplatz.

 

Nach gelungenem Architektenwettbewerb wird es künftig einen Bahnhofsplatz ganz ohne Autoblech geben.

 

Dafür jedoch eine Tiefgarage ohne direkte Anbindung an den Bahnhofsteg bzw. zu den Bahngleisen. Schwierig wird es danach für Menschen mit viel Gepäck oder Kinderwagen oder mit Handicaps z. B. mit Rollator. Die wenigen Kurzzeitparkplätze zum Bringen und Abholen werden häufig belegt sein. Ein direkter Zugang zum Bahnhofsteg bzw. zu den Bahngleisen, wie von LiPi und GRÜNEN beantragt, wurde leider aus Kostengründen abgelehnt.

 

Verbessert und übersichtlicher werden aber die Wegebeziehungen zum ZOB und zur unteren Marktstraße. Der momentan dichte Baumbewuchs wird dazu etwas gelichtet, was zu mehr Transparenz und Übersichtlichkeit beitragen wird.

 

Dafür 13 neue Bäume ohne hässliche Hochbeete und Stadtgrün. Und ein Stadtsofa, welches zum Verweilen einlädt. Alles Maßnahmen, die zusammen für ein mehr an

Aufenthaltsqualität sorgen werden.

 

Fahrradparkhaus, hoffentlich bald mit Fahrradwerkstatt, ein geplantes Carsharingprojekt und E-mobile Autos für städtische Bedienstete werden den Platz zur Drehscheibe der Mobilität machen. Eine Mobilitätszentrale, wo Mann /Frau Fahrscheine kaufen kann, wird das Angebot abrunden. Auf unseren Antrag wird es eine elektronische Anzeige für ankommende Busse und Züge geben, wie z. B. am Bahnhof in Esslingen.

 

Die überwiegend positiven Maßnahmen werden dazu beitragen, das derzeitig triste Erscheinungsbild zu Gunsten eines freundlicheren Bahnhofsplatzes zu ändern. Ein Platz, auf dem man gerne Gäste empfängt. Oder selbst wartet, sei es auf Ankömmlinge oder wenn es sein muss auf den Zug, der manchmal Verspätung hat.

 

Elke Caesar, Eva Epple, Christine Lipp-Wahl, Alexander Maier, Barbara Schrade, Martin Schurr, Christoph Weber

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Pressemitteilung KW 48

Pressemitteilung zum Lärmaktionsplan Verkehrsberuhigungen Maßnahmen


GRÜNE für mehr Tempolimits
Bei der Diskussion um die Geschwindigkeitsbeschränkungen in den Ortsdurchfahrten Faurndau, Holzheim und Jebenhausen und in der Innenstadt sind sich die Grünen einig: weniger Lärm für die Anwohner, mehr Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, weniger Schadstoffemissionen und kostensparende Sofortmaßnahmen bei der Errichtung von Tempo 30.
Eine Betrachtungsweise lediglich aus Sicht der Autofahrer kommt für die Fraktion der Grünen nicht infrage. Sie stehen für mehr Rücksicht und Verantwortungsbewusstsein gegenüber allen Beteiligten.
Der Abschaffung der bestehenden 30er Regelungen in Faurndau so wie es die Stadtratskolleginnen und Kollegen vorsehen werden sie eine Absage erteilen.
„Weniger Tempo aber nicht langsamer , mehr Lebensqualität für Anwohner und mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer „ so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Christine Lipp-Wahl sind die Gründe warum sich die Grünen im Gemeinderat stark machen für die Vorschläge der Stadt zum Lärmaktionsplan.

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Haushalt 2016

Rede und Anträge

von Christoph Weber

 

Sehr geehrte Herr Till, Frau Zull, Herr Renftle, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer!

 

Mit ambitionierten Zielen und prognostizierten Gewerbesteuereinnahmen von 36 Mio. Euro sind wir mit den Haushaltsberatungen für 2015 gestartet. Und für 2016 legen Sie noch eine Schippe drauf und gehen sogar von 40 Mio. Euro aus.

 

Brauchen wir diese optimistische Annahme und was wollen wir damit in Wirklichkeit finanzieren, fragen wir uns und werfen nochmal einen Blick auf den Haushalt 2015 zurück:

 

Es wurden trotz des optimistischen Ansatzes zusätzlich Kredite aufgenommen.

 

Und der Abschreibungszeitraum für Vorhaben so gestreckt, dass eine für das jeweilige Jahr gerechnet, niedrigere Belastung entsteht.

 

Andererseits wurden viele Haushaltsanträge der Fraktionen nicht umgesetzt.

 

Und manche Einrichtung wie das städtische Krematorium nicht mehr weiterbetrieben, weil die Stadt die Investitions-und Betriebskosten fürchtet.

 

Einerseits Geld in Hülle und Fülle, andererseits Knausern bei Vorhaben des Gemeinderats, die nicht im Fokus der Verwaltung stehen?

 

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Leserbriefe vom 14. Oktober 2015

Zwei kompetente und engagierte Leserbriefe aus der NWZ Göppingen

 

Reinhard Büchner: Dahinter verbirgt sich kein Angriff des Islam

 

Rüdiger Höwler: TTIP und CETA: Demontage der Demokratie

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Voll des Lobs

GEPPO Göppingen Ausgabe 42/2015

Großartig war die Chagall-Ausstellung, großartig der Umbau der Kunsthalle mit ihrem neuen Entree! Voll des Lobes waren deshalb der Oberbürgermeister in seiner Rede für das Haushaltsjahr 2015 und natürlich alle Gemeinderäte, auch welche wie die FDP, die vor noch nicht allzu langer Zeit per Haushaltsantrag die Schließung der Kunsthalle begehrt hatten. Deshalb war schon immer Vorsicht geboten, wenn jemand wen, wann und weshalb gelobt hat. Denn aus unserer Sicht waren und sind es gar nicht immer die ganz großen Ausstellungen mit den immensen Erwartungshaltungen (die dennoch stets erfüllt worden sind), sondern genauso auch Ausstellungen wie z.B. „Die Amme_5 „ des Künstlers Peter Dittmer unter der Kuratorin Dr. Annett Reckert, zusammen mit der Hochschule Göppingen und ihrem Schwerpunkt für Mechatronik, der IHK und nahezu 50 Firmen, die für das technisches Kunstwerk gewonnen wurden. Unsere Kunsthalle, ein Bildungsmodell, bei dem sehr viele junge Menschen mehr sind als nur Betrachter, die beteiligt sind an Kultur und Kunst. Das schaffen wir hier in Göppingen. Und dafür stehen wir GRÜNE.

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Refugees Welcome - auch hier in Göppingen

GEPPO Göppingen Ausgabe 41/2015

Angela Merkel sagte am 7. September 2015: „Wir wissen, dass wir schnell waren, als es darum ging, Banken zu retten. Und ich finde, wir müssen jetzt genauso schnell sein, wenn es darum geht, die notwendigen Maßnahmen zu treffen.“

 

Spät, aber immerhin haben die verschiedenen politischen Ebenen verstanden, dass es nun nicht mehr um die Frage geht, ob wir helfen können oder es lieber doch nicht tun. Dieser Herausforderung  müssen wir uns einfach stellen, angesichts der bitteren Not, die anderswo herrscht. Ein sich Zurücklehnen, und sagen, man habe das Soll ja übererfüllt, nun sollten mal die anderen ran, darf es heute nicht mehr geben. Wir freuen uns auch, dass unser Oberbürgermeister sich in diesem Zusammenhang insbesondere auch für die Familienzusammenführung ausgesprochen hat.

Wir alle sind hier vor Ort gefragt, es müssen Strukturen geschaffen werden, und die vielen zum Ehrenamt bereiten Göppinger und Göppingerinnen müssen erfahren können, wo es Möglichkeiten gibt, sich einzubringen.

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Onlinecity Göppingen?

GEPPO GöppingenAusgabe 40/2015

 

Waren Sie heute schon online? Haben Sie auch schon in der Innenstadt eingekauft? Beides wird künftig kein Widerspruch mehr sein. Denn unser Einzelhandel will neue Wege gehen: Mit einer Online-Plattform zur zusätzlichen Warenpräsentation. Und einen Heimbringservice.

 

Wir GRÜNE sind gespannt und hoffen, dass sich viele Göppinger und Nicht-Göppinger von diesen Angeboten anziehen lassen. Denn davon profitiert letztlich unser Innenstadtleben. Und dafür lohnt es sich einzusetzen:

Mit der Wohnbau-Initiative, die Wohnungen in der Innenstadt statt auf der grünen Wiese baut. Denn die Innenstadtbewohner sind Kunden für die Einzelhändler und beleben die Stadt.

 

Mit dem lange geforderten und endlich eingesetzten Gestaltungsbeirat, der Architekten und Bauherren berät, wie sich ihr Vorhaben besser in die Innenstadt einfügt. Mit vielen Architektenwettbewerben wie beim Schloss-, Kornhaus- und Bahnhofsplatz.

Mit einer Gestaltungssatzung, mit der wir unserer Innenstadt ein klares Gesicht geben.

Mit dem von uns erfolgreich beantragten Einzelhandelsförderprogramm, das sich an der Gestaltungssatzung orientiert und Einzelhändler bei Modernisierungsmaßnahmen finanziell unterstützt.

 

So kann endlich Schluss sein mit der Ansiedelung von großflächigen Einzelhandel vor den Toren der Stadt statt dorthin wo er hingehört: In die Innenstadt und die Ortsteilzentren. Leider war das in der Vergangenheit  die Linie der Stadt und ein Faktor, der zum Ladensterben in der Innenstadt beigetragen hat.

 

Aufgefordert sind aber auch jene Einzelhändler, die von den Aktivitäten der Einzelhändler der Göppinger City e.V. profitieren und noch nicht dabei sind. Auf der neuen Plattform der Onlinecity Göppingen.

 

Machen auch Sie mit bei der Onlinecity Göppingen! Unser Einzelhandel hat viel zu bieten.

 

Elke Caesar, Eva Epple, Alexander Maier, Christine Lipp-Wahl, Martin Schurr, Barbara Schrade, Christoph Weber

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Frische Luft und Bewegung

GEPPO Göppingen Ausgabe 39/2015

Gute Ganztagesbetreuungsangebote sind uns GRÜNEN wichtig, denn sie gewährleisten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So auch bei der geplanten Kindertagesstätte der Alb-Fils-Kliniken, deren Aufnahme in die Bedarfsplanung der Stadt Göppingen wir als Fraktion unterstützen.

 

Bedingt durch den Klinikneubau wird sie neu auf der Bergfeldwiese angesiedelt.

 

Durch die Stadt wurde im Bergfeld eine Anwohnerbefragung durchgeführt, da bezüglich des ursprünglichen Standorts Protest laut geworden war. Unsere GRÜNE Fraktion initiierte dazu auf der Bergfeldwiese ein Treffen zwischen Eltern und Kindern einerseits und Vertretern von Stadt und Klinikverwaltung andererseits. Denn Kinder und Jugendliche brauchen einen Spiel-und Treffpunkt, frische Luft und Bewegung.

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Zeit zum Leben

GEPPO Göppingen Ausgabe 31/2015

 

Stellen wir uns Göppingen mal so vor: Schon das Stadtentree macht neugierig, ein offener grüner Platz mit viel Aufenthaltsqualität. Wenige Schritte weiter ist die Innenstadt: Kinder, die mit ihren Eltern im Sand spielen, ansprechende kleine und größere Läden, Kunstwerke sind zu entdecken. Daneben lädt eine Promenade am Fluss zum Flanieren ein, in einem Park wird gepicknickt und Ball gespielt, in einem anderen Park üben sich Jugendliche in Parcours und für Ältere gibt es ebenfalls sportliche Angebote. Und abends gibt’s Rock im Café, in der ehemaligen Garnisonskirche sogar Gothic-Rock.

 

Nur ein Wunschtraum? Nein, wir sind in dieser Sache im vergangenen Jahr ein gutes Stück weitergekommen.

 

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Erfrischung für die Stadt

GEPPO Göppingen Ausgabe 28/2015

 

Erfrischend Neues in der Stadt gab es zu den vierten Stadtoasen in den Mörikeanlagen und bei den Krettenhöfen.

 

Die Mörikeanlagen unter schattigen Bäumen waren bei der Hitze der letzten beiden Wochen klug gewählt. Die Möblierung lud zum Ausprobieren und Nachdenken ein. Und das Angebot fürs leibliche Wohl von Moccalino war wieder einfach genial.

Ein lebendiger Park war das Ergebnis, mit vielen Kindern - besonders an den Freitagnachmittagen beim Café Asyl, bei viel Wasserspaß, beim Basteln und bei allen anderen Aktivitäten.

 

Dazu noch ein buntes Programm für alle Altersklassen.

 

Zum Nachdenken der spannende Auftakt mit dem Rapper MC Manar und dem Film „An der Seite der Braut“, dazu die vorangegangene hochkarätige Talkrunde zum Thema Asyl.

Und für den intellektuellen Gaumenkitzel der Poetry Slam am letzten Samstagabend mit ca. 100 BesucherInnen - sehr gut besucht!

Ein spannendes Duell führte am Ende zu zwei verdienten Siegern: Anna-Lisa und Jakob - beide mit spritziger Sprache und einer Botschaft für Empathie und Miteinander.

 

Es war ein beachtliches Angebot für den ordentlichen aber nicht gerade riesigen Zuschuss von Stadt und dem Programm „Demokratie leben“, ein sehr gut angelegtes Geld für das Zusammenwachsen im Stadtraum.

 

Vielen Dank an Harald Maas und seinem Future-Team sowie Uli Haas und Rebecca Zabel von der städtischen Jugendhilfe!

 

Einen Glückwunsch auch an die OrganisatorInnen des Krettenhoffestes zum 750-jährigen Jubiläum! Auch sie haben es geschafft, an ihrem kleinen aber feinen Ortsteil mit viel  bürgerschaftlichem Engagement für eine gelungene Belebung zu sorgen.

 

Danke auch an Sie alle!

 

So wünschen wir uns die Stadt!

 

Eva Epple, Elke Caesar, Alexander Maier, Christine Lipp-Wahl, Barbara Schrade, Martin Schurr, Christoph Weber

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Drehscheibe der Mobilität

GEPPO Göppingen Ausgabe 25/2015

Um den Bahnhofsvorplatz ist es nie ganz ruhig geworden und Ideen gab und gibt es zuhauf. Erst war es das Einkaufszentrum, welches sich hier breit machen wollte. Dann waren es Überlegungen unserer Fraktion, dort ein Hotel zu errichten, was aber der Gemeinderat nicht wollte. Oder ein Märklin-Museum, für das alle waren, bis auf die Firma Märklin selbst. 

Wenigstens werden unsere Forderungen für eine Mobilitätszentrale in die Planungen eingebracht: Fahrkartenkauf, Verleihzentrum für E-Bikes, Elektroautomobile, Carsharing!? Manches, was heute für einige noch wie Zukunftsmusik klingt, wird dennoch kommen. 

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Gut leben und wohnen im Bergfeld

GEPPO Ausgabe 22/2015

 

Ein sinnvoller Kompromiss zwischen der Stadt Göppingen und der Klinikleitung wurde gefunden, indem die Baufelder von Wohnungen und Kindertagesstätte getauscht wurden.

 

Eine 7-stöckige Wohnlandschaft auf dem Gelände (im Bebauungsplan so vorgesehen!) hätte die jetzt schon enge Bebauung erdrückt.

 

Nun aber soll die Planung für die Kindertagesstätte die bestehende Fläche in einen Südteil für die Kindertagesstätte und einen Nordteil für eine neue Spielfläche teilen. Der über Jahre gewachsene und sehr beliebte Treffpunkt der Bergfeldbewohner wäre dahin.

 

Vorgesehen ist ein 1-geschossiger Bau, der einen sensiblen Umgang mit der Fläche vermissen lässt. Zumindest könnte die Kindertagesstätte zu Teilen 2-geschossig gebaut werden.

 

Laut Aussage von Baubürgermeister Renftle gibt es in dem Wohnquartier wenig Grün. Darum soll auf der Restfläche eine großartige Spielwiese angelegt werden. Das ist zwar wunderbar und auch wünschenswert. Aber sollte diese Restfläche nicht so gestaltet sein, dass sie allen Bewohnern optimal zur Verfügung steht? Denn selbst bei einer 1-geschossigen Kindertagesstätte würde die geplante Spielfläche beschattet sein und läge direkt an der Dr. Pfeiffer-Straße.

 

Wichtig für ein Quartier ist, dass sich die Menschen dort wohlfühlen. Jung und Alt sollten zufrieden miteinander leben können. Jeder soll seinen Freiraum haben.

 

Man könnte die Fläche anders aufteilen. Deshalb haben wir GRÜNE beantragt, die Kindertagesstätte auf dem südöstlichen Teil des Areals zu bauen, einige Parkplätze im nördlichen Bereich bestehen zu lassen und die Restfläche für alle zu erhalten. Dies wäre nicht nur der kleinere Eingriff in den Bestand sondern auch die bessere Lösung für die Bergfeldbewohner.

 

Barbara Schrade, Elke Caesar, Eva Epple, Alexander Maier, Christine Lipp-Wahl, Martin Schurr, Christoph Weber

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Pressemitteilung GRÜNE loben OVG

GRÜNEN-Fraktion: Stadt muss mitziehen!

 

Als besonders lobenswert sehen es die GRÜNEN im Göppinger Gemeinderat, dass eine wesentliche Initiative zu mehr Barrierefreiheit von einem Busunternehmen wie der OVG ausgeht. „Das Unternehmen hat den Trend der Zeit erkannt und ermöglicht mit seiner Fahrzeugausstattung Leuten mit Handicap eine Teilhabe an einer zeitgerechten Mobilität.“, so Alexander Maier von der GRÜNEN-Fraktion.

Mit einem Schreiben danken die GRÜNEN dem Unternehmen und signalisieren ihm Unterstützung.

 

Mit einem weiteren Schreiben an die Stadt drängt die Fraktion darauf, die erforderlichen baulichen Maßnahmen baldigst umzusetzen. "Niemals ist die Unterstützung des Verkehrsministeriums so groß gewesen wie derzeit. Für das Förderprogramm solle sich die Stadt bewerben, bevor die Mittel an andere Städte abfließen.“, so der Fraktionsvorsitzende Christoph Weber.

„Schließlich wollen wir eine barrierefreie Stadt und damit gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben für alle“ findet Christine Lapp-Wahl

 

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Pressemitteilung zum Kramatoriumsbetrieb

vom 01.06.2015

 

Mit einem Schreiben an die Verwaltungsspitze erinnern die Gemeinderatsfraktionen CDU, SPD, GRÜNE und FWG an Gemeinderatsbeschlüsse vom 19.12.2013, 27.02.2014 und 22.05.2014. In den genannten Sitzungen hat der Gemeinderat die Verwaltung nahezu einstimmig aufgefordert, für den Bau eines neuen Krematoriums die Planung bis zur Genehmigungsreife vorzubereiten und dem Gemeinderat zur weiteren Entscheidung vorzulegen.

 

Die Fraktionen verweisen auf die ausführlichen Beratungen, die den Beschlüssen vorausgegangen sind.

 

Die Fraktionen sehen diese Beschlüsse in der Tradition des Gemeinderats, der sich bereits vor 100 Jahren für den Bau eines Krematoriums entschieden hat. Damals war Göppingen eine der ersten Städte, die ein Krematorium baute.

 

Die Fraktionen wörtlich: „Der Gemeinderat fasste diese Beschlüsse bewusst und wohl wissend, dass die Verwaltung den Krematoriumsbetrieb ohne Vorinformation des derzeitigen Gemeinderats eingestellt hatte - auch im Bewusstsein darüber, in welcher Weise Bestattungsunternehmen die Zwischenzeit nutzten, die Leichname in privaten Krematorien veräschern zu lassen und sich hierfür Vorteile verschafft haben, die nicht an die Angehörigen, die den Auftrag erteilt haben, weitergeben worden sind.“

 

Und weiter: „Wir, die unterzeichnenden Fraktionen wollen das nicht und erinnern die Verwaltung daran, die Planungen entsprechend dem Gemeinderatsbeschluss voranzutreiben.“

 

In Kenntnisnahme der bisherigen Einäscherungen, gehen die Fraktionen davon aus, dass ein Krematoriumsbetrieb für eine Stadt genauso wie für einen privaten Betreiber mit einer betriebstechnisch und wirtschaftlich sinnvollen Auslastung möglich ist. „Mit dem Bau und Betrieb eines städtischen Krematoriums ist die Pietät einer würdevollen Bestattung aus unserer Sicht am ehesten gewahrt.“, so die Fraktionen.

 

Die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, GRÜNE und FWG fordern die Verwaltungsspitze auf, dem Gemeinderat bis zum Frühherbst Planungen für den Bau und Betrieb eines Göppinger Krematoriums vorzustellen.

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Pressemitteilung zur Spielwiese im Bergfeld

Nach Kita-Neubau: Zu wenig Grünfläche im Bergfeld

 

GRÜNE: Alternativstandort prüfen

Der geplante KiTa - Entwurf der Klinik im Bergfeld ist in den Augen von Ulla Biskup von der Bergfeldinitiative nicht die ideale Lösung, sowohl vom Standort als auch von der Gestaltung: „Alle gewachsenen Strukturen werden zerstört, der sensible Umgang mit Flächen findet leider keinerlei Berücksichtigung. So könnte die neue KiTa zuumindest zu Teilen 2 geschossig gebaut werden.“, so Ulla Biskup.

 

„Ein optimales Angebot von Spielmöglichkeiten ist zwar wünschenswert; wichtig für ein Wohnquartier ist die Aufenthaltsqualität für alle Bewohner.“, so GRÜNEN-Stadträtin Barbara Schrade.

„Ältere oder gebrechliche Menschen möchten gerne nach ein paar Schritten im Freien am Leben partizipieren.“

 

Nach Aussage von Baubürgermeister Renftle gibt es in dem Wohnquartier sehr wenig Grünfläche.

 

Deshalb begrüßt die Göppinger GRÜNEN-Fraktion, dass der von ihnen beantragte Alternativstandort im südöstlichen Teil des Baufelds seitens der Stadtverwaltung geprüft und hoffentlich so realisiert wird. Denn das wäre der kleinere Eingriff in den Bestand.

 

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Die Kraft der Arbeit

GEPPO Ausgabe 18/2015

 

Aufmerksam durften bzw. mussten wir alle die Berichterstattung seitens NWZ verfolgen, wie mit Menschen umgegangen wird, denen das historische Erbe Göppingens am Herzen liegt. Da sind es ehemalige Schuler-Mitarbeiter, denen seitens Geschäftsleitung verwehrt wurde, „etwas zu schaffen, das an die geschlossene Gießerei der Firma Schuler erinnert. Oder das Göppinger Technikforum, welches eine bemerkenswerte Sammlung von Maschinen, Pressen u.s.w. besser in Szene setzen will.

Zu Recht spekulierte die NWZ, was wohl Louis Schuler dazu sagen würde, der sich „seinen Göppingern“ verbunden fühlte und auch im Göppinger Gemeinderat saß. Louis Schuler steht für einen Unternehmer, der erfolgreich war und vielleicht auch gerade deshalb, weil er auf die Schaffenskraft seiner Mitarbeiter setzte.

Deshalb geht es bei der aktuellen Diskussion über den Umgang mit dem historischen Erbe der Industriekultur um viel mehr als einem verklärten Blick zurück. Denn nach wie vor ist Göppingen eine Industriestadt, die von der Schaffenskraft ihrer Menschen lebt, von der Verantwortung der Unternehmer für „ihre“ Mitarbeiter. Es geht um den Wert der menschlichen Arbeit und um deren Anerkennung. Nicht nur am 1. Mai, dem Tag der Arbeit!

Deshalb beantragen die Gemeinderatsfraktionen von FWG, SPD und GRÜNEN, den Vorsitzenden des Göppinger Technikforums Christopher Gölz zeitnah in den Göppinger Gemeinderat einzuladen.

Eva Epple, Elke Caesar, Christine Lipp-wahl, Alexander Maier, Martin Schurr, Barbara Schrade, Christoph Weber

 

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Lärm und Gestank machen krank

GEPPO Ausgabe 18/2015

 

Das ist hinlänglich bekannt und Maßnahmen zur Reduzierung des Straßenlärms werden zurecht z.B von der EU eingefordert. Die landesweite Untersuchung hat ergeben, dass auch in Göppingen etliche Straßen in ihren Lärmpegeln über den Grenzwerten liegen. Aber die betroffenen Anwohner und Anwohnerinnen haben offensichtlich keine Lobby wenn es um das Autofahren geht. Laut Helmut Renftle hat die Stadt schon in den 90er Jahren Pläne zur Lärmreduzierung aufgestellt - der aktuelle Lärmaktionsplan ist nur einer von insgesamt 7 Plänen, mit denen er bislang vergeblich um Zustimmung bei den höheren Behörden geworben hat. Und nun: Pauschalpolemik gegenüber einer angeblich zu teuren EU-Lärmrichtlinie, oder der Verweis auf nicht finanzierbare Straßenbauversprechen, die die eigene Partei selbst in ihrer 60-jährigen Herrschaft nicht eingelöst haben, da nicht finanzierbar.

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Pressemitteilung Augen zu und durch

GRÜNEN-Anfrage zu Radwegekonzeption
Die Häufung von Radwegeunfällen nehmen die GRÜNEN zum Anlass für eine Anfrage an die Stadt Göppingen.
Sie benennen dabei Gefahrenschwerpunkte und monieren die nachträgliche Herausnahme von Radwegemaßnahmen aus dem ursprünglichen Haushaltsentwurf 2015 wegen angeblich zu hoher Sanierungskostenkosten bei der Chapel. Auf den Prüfstand setzen die GRÜNEN dabei die Arbeit des Verkehrsausschusses. Dieser müsse sich intensiver und vor allem aus Radfahrerperspektive ein Bild hiervon verschaffen anstatt sich lieber mit dem Kleinbus durch Göppingen kutschieren zu lassen. Und schließlich stellen die GRÜNEN die Frage nach der strafrechtlichen Relevanz, wenn die Stadtverwaltung sehenden Auges über Jahre hinweg nichts zur Beseitigung von Gefahrenschwerpunkte unternimmt. „Kann sich die Stadtverwaltung dann darauf berufen, dass Gemeinderat oder Verkehrsausschuss die Stadt nicht intensiver auf Gefahrenpunkte aufmerksam gemacht hat?“, so der Fraktionsvorsitzende Christoph Weber.
Zuletzt hat es drei Unfälle gegeben am Kreisel am Arbeitsamt und zwei Unfälle am Kreisel Nördliche Ringstraße / Mozartstraße mit schwerverletzten Radfahrern.


Mit freundlichen Grüßen
Christoph Weber
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
0173 690 23 24

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Presseecho zum Thema Apostelareal

Ein Pressebericht zu einem vom Stadtrat beschlossenen und von uns unterstützen Antrag der LiPi-Fraktion zum Apostelareal

Zweifel an Apostel-Umfrage (Artikel + Kommentar NWZ - SüdwestPresse von A.Woletz 31. März 2015)

[...] Die Stadt Göppingen hegt Zweifel, ob die vom Gemeinderat beschlossene unverbindliche Bürgerbefragung zum Apostel-Hotel rechtlich zulässig wäre. Es handele sich schließlich um ein privates Vorhaben. [...]

[...]Was wird aus dem Apostel-Hotel in der Marktstraße? Über diese Frage diskutieren die Göppinger nun schon seit vier Jahren. Damals hatte der Gemeinderat beschlossen, neben dem Einkaufszentrum in der Bleichstraße auch den Weg für die damals so genannten "Apostel-Höfe" zwischen Schützenstraße und Marktstraße frei zu machen. Das Gesamtquartier, das auch das ehemalige MCC-Kino umfasst, ist eines der wichtigsten innerstädtischen Vorhaben mit 7000 Quadratmeter Fläche, Platz für viele Geschäfte und knapp 50 Wohnungen. [...]

[...]Der Gemeinderat beschloss schließlich im Dezember 2014 auf Antrag der Fraktion von Linken und Piraten (Lipi) eine unverbindliche Bürgerbefragung. Die Göppinger sollen ihre Meinung sagen, ob sie auf das Gebäude Wert legen. Jetzt gibt es allerdings Zweifel, ob eine solche Befragung überhaupt rechtlich zulässig wäre. Das Regierungspräsidium prüft dies. [...]

[...] Zu dem konkreten Prüfauftrag aus dem Göppinger Rathaus konnte das Regierungspräsidium gestern nicht Stellung nehmen. Nur so viel: In der Gemeindeordnung sei festgeschrieben: "Bei wichtigen Planungen und Vorhaben der Gemeinde, die unmittelbar raum- oder entwicklungsbedeutsam sind oder das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Wohl ihrer Einwohner nachhaltig berühren, sollen die Einwohner möglichst frühzeitig über die Grundlagen sowie die Ziele, Zwecke und Auswirkungen unterrichtet werden. Sofern dafür ein besonderes Bedürfnis besteht, soll den Einwohnern allgemein Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden." Die Experten des Gestaltungsbeirats hatten im Dezember an die Eigentümer appelliert, das Hotel zu erhalten. [...]

Kommentar · APOSTEL-QUARTIER: Keine Angst vor Bürgers Meinung

[...] Was ist in Göppingen nicht schon alles an historischer Bausubstanz platt gemacht worden. Das Apostel-Hotel ist einer der Fälle, in denen sich die Öffentlichkeit zumindest rechtzeitig zu Wort meldet.[...]

[...] Nicht jeder versteht die Aufregung um die einstige Nobel-Herberge. Umso nützlicher wäre es, das Meinungsbild systematisch zu erheben. Genau das steckt hinter dem Gemeinderatsbeschluss für eine Bürgerbefragung. [...]

[...] Ganz klar muss dabei sein: Die Stadtverwaltung darf nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Wenn eine solche Befragung tatsächlich rechtlich nicht möglich ist, kann sie auch nicht stattfinden. Wenn es aber keine Bedenken gibt, dann sollte die Verwaltung die Umfrage schnell organisieren. Alles andere würde nur Misstrauen schüren. Die Befragung soll unverbindlich sein. Entschieden wäre damit also nichts. Vielleicht könnte das Ergebnis aber das Bewusstsein dafür schärfen, dass ein historisches Gebäude nicht immer nur ein Hindernis sein muss. [...]

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Welche Mobilität!

Pressemitteilung vom 25.03.2015 zum Nahverkehrskonzept

 

Nach Stellungnahme der Stadt Göppingen zum Nahverkehrskonzept gehen die Meinungen nach wie vor auseinander, wie zukunftsfähig der Nahverkehr aussehen soll.

 

Die GRÜNEN begrüßen, dass die Anliegen der Schulen vollumfänglich in die Stellungnahme eingeflossen sind; schließlich sind die Schüler die Hauptnutzer des ÖPNV.

 

Die GRÜNEN sehen aber, dass die hohen Defizite des bestehenden Systems weiterhin an die Schüler und ihre Familien weitergegeben werden - in Form von Preiserhöhungen zwischen 5 % und 7 % pro Jahr.

Deshalb teilen sie die Ansicht der Nahverkehrsplanung, mehr Nutzer für den ÖPNV zu gewinnen. „Der ÖPNV muss moderner, kundenfreundlicher und verlässlicher werden. Dazu gehört auch, dass die Busse besser mit den Bahnzeiten verknüpft werden. Und statt unübersichtlichen Buslinienplänen müssen wir übersichtlichere Bustaktzeiten bekommen. Nur dann sind die Menschen bereit auf Bus und Bahn umzusteigen!“, so Fraktionsvorsitzender Christoph Weber. "Dazu müssten auch die Hauptverkehrszeiten, in welchen die Busse regelmäßig verkehren, auf die Zeit von 6:30 Uhr bis 18:30 Uhr ausgeweitet werden" fordert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christine Lipp-Wahl.

„Der bisherige Schulbusverkehr muss ergänzt werden um eine einen besseren und vertakteten Nahverkehr. Hierüber sind wir GRÜNE uns einig mit der Stadt, die selbst bessere Taktzeiten z. B. für die Citybusse fordert.“, so Barbara Schrade, Stadt- und Kreisrätin der GRÜNEN.

 

Gemeinderatsfraktion Göppingen

Eva Epple, Elke Caesar, Christine Lipp-Wahl, Alexander Maier,

Barbara Schrade, Martin Schurr, Christoph Weber  

 

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Verkehrssituation am Krettenhof

Pressemitteilung

Für die GRÜNEN-Fraktion ist es nicht nachvollziehbar, dass die Verwaltungsspitze einerseits einen Ausbau als Gemeindeverbindungsstraße ablehnt, dies aber befürwortet im Falle einer Höherstufung zu einer Kreisstraße. Die Straße wird dadurch breiter, zieht noch mehr Verkehr an und Göppingen hätte an anderer Stelle in neues Verkehrsproblem, so Christoph Weber Fraktionsvorsitzender. Eine wirkliche Entlastung der Lerchenberger Straße durch Bartenbach wird laut Gutachten nur durch verkehrsberuhigende Maßnahmen erzielt und zwar um bis zu 50 %. Dafür so Christine Lipp- Wahl brauchen und wollen wir nicht noch eine Ortsumgehung von Göppingen. Gemeinde- und Kreisrätin Barbara Schrade: Es kann nicht Aufgabe einer Gemeindeverbindungs- oder Kreisstraße sein, eine Bundesstraße zu entlasten. Das Resümee des Gutachtens teilen die GRÜNEN: 90 % des betrachteten Verkehrsaufkommens handelt es sich um Nahverkehr.


Mit freundlichen Grüßen

Christoph Weber
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
07161 657-324 tagsüber
weber-gruene@email.de

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Pressemitteilung zur Verkehrsberuhigung Hohenstaufen

GRÜNE: In Hohenstaufen noch Luft nach oben
GRÜNE begrüßen eingeleitete Maßnahmen


"Mit der Sperrung der L1075 für Schwerlastverkehr ist ein Teil des GRÜNEN Haushaltsantrags umgesetzt worden.", freut sich Fraktionsvorsitzender Christoph Weber. "Natürlich fragen sich viele, warum die Sperrung nur in Richtung Schwäbisch Gmünd erfolgt: Richtung Göppingen muss der Schwerlastverkehr die Steilkurven genauso schneiden."
Zu prüfen gelte weiterhin eine 30-km-Geschwindigkeitsbegrenzung.
Das überfällige Parkierungskonzept läßt sich laut GRÜNE am besten in Nähe der Jugendherberge umsetzen.
2008 hatte die Jugendherberge dort Ausbauwünsche, an denen die Stadt 2008 wenig Interesse zeigte, wie deren Antwort auf eine GRÜNEN-Anfrage 2008 zeigte. "2008 musste die Stadt ihren Haushalt konsolidieren und war bzgl. Tourismus auf ein Hotel an der Stadthalle fixiert; die Zeiten haben sich geändert", resümieren die GRÜNEN, die begrüßen, dass OB Till am vergangenen Montag zugesagt hat, auf das Jugendherbergswerk zuzugehen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Anfrage GRÜNE zur Jugendherberge 2008

Antwort der Stadt Göppingen zur Jugendherberge 2008

Antrag GRÜNE Schwerlastverkehr 2004

Auszug Haushaltsrede 2015

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Welches Menschenbild?

GEPPO Ausgabe 7/2015

Wie eine Gesellschaft mit Sterben, Tod und Trauer umgeht, spiegelt ihr Menschenbild, ihre Werte und ihr Selbstverständnis. Abschiedsrituale, Trauerfeiern, Trauermusik und Bestattungszeremonien sind ein wichtiger Teil unserer Kultur. Insbesondere Feuerbestattungen, aber auch andere Bestattungsformen, werden zunehmend gewünscht.

 

In Zeiten einer zunehmenden und fragwürdigen Entsorgungsmentalität, sehen wir  Grünen es als unsere Aufgabe, dafür zu sorgen , dass die Menschen auf ihrem letzten Weg vom Tod bis zur Beisetzung hier in Göppingen ihre Ruhe finden können. Im vergangenen Jahr fasste der Gemeinderat deshalb den Grundsatzbeschluss für ein neues Krematorium am Göppinger Hauptfriedhof und das war gut so.

 

Seitdem sträubt sich aber die Verwaltungsspitze mit dem Bau und wenn, will sie das Geschäft einem privaten Krematoriumbetreiber überlassen. Einen privaten Betreiber lehnen wir aber ab, weil dann eine würde- und pietätvolle Kremation nicht gewährleistet wäre. Was uns selbst die Beratungsvorlage der Verwaltung zu diesem Thema bestätigt hat. Es scheint, als gäbe es für private Unternehmen in dieser Branche keine Tabus.

Deshalb drängen Wir GRÜNEN seit der Stilllegung darauf, dass die Stadt zügig ein neues Krematorium nicht nur baut sondern auch selbst führt. Keine Schmiergeldzahlungen oder andere unlautere Machenschaften sondern für eine gute und vertrauensvolle Bestattungskultur in unserer Stadt.

 

Eva Epple, Christine Lipp-Wahl, Alexander Maier, Martin Schurr, Christoph Weber

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Pressemitteilung Hotel am Kornhausplatz

Pressemitteilung mit Plänen zur 3. Bauvoranfrage des Hotels am Kornhausplatz
Kornplatz-Bebauung
Erneuter Sündenfall muss vermieden werden

Das geplante Hotel am Kornhausplatz war schon Gegenstand des neuen Gestaltungsbeirats. Doch nun liegen die Pläne auch den GRÜNEN vor. Danach wird das fünfstöckige Hotel alle umliegenden Gebäude überragen. Selbst von der Hauptstraße aus wird es wegen seiner Höhe zu sehen sein. Die Bauhöhe sowie die nicht durchgängige Fassade bis zum Dach stellt nach Ansicht der GRÜNEN einen Bruch zur umliegenden Bebauung dar. Die GRÜNEN ärgern sich darüber dass die 3. Bauvoranfrage genehmigt wurde bevor der Gestaltungsbeirat zu dem Vorhaben gehört wurde. So konnte der Gestaltungsbeirat sich nur noch mit der Fassadengestaltung und der Anbindung an die Nachbar-Areale befassen.

Die GRÜNEN erwarten, dass der Gemeinderat die Pläne der genehmigten Bauvoranfrage zu sehen bekommt und die Fassade bis zum Dach durchgängiger gestaltet wird, so wie es der Gestaltungsbeirat gefordert hat sowie ein Geschoss zurückgenommen wird. Funktionalität und Ästhetik sollen miteinander verbunden werden. Wie und dass es auch anders geht, hat die frühere Stadtplanerin Noller am Schlossplatz gezeigt.

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Was uns bewegt

GEPPO Ausgabe 3/2015

Bewegt endete das Jahr 2014 für viele Menschen auf der Flucht, einige wenige davon auch Göppinger Neuankömmlinge. 

 

Bewegt hat auch das Jahr in Paris mit den Anschlägen begonnen. Viele Menschen bewegt, manche empfinden als Bedrohung, was sich derzeit weltweit abspielt. Wie sehr doch politische Ereignisse unser aller Leben bewegen und das fast selbstverständlich Gewordene in Frage stellen.

 

Umso bewegender empfanden wir die Begrüßung und Rede der Bürgermeisterin unserer Partnerstadt Sonneberg. Ist da nicht ein Traum wahr geworden? 

 

Und in Göppingen? weiterlesen ...

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Menschen auf der Flucht

GEPPO Ausgabe 51/2014

Am Ende eines Jahres gilt es zurückzuschauen auf das Vergangene im Jahr 2014.

 

Doch all das wird  überlagert von den nicht endenden Flüchtlingsströmen. Menschen auf der Flucht, die längst auch in Göppingen angekommen sind. Sie sind da und brauchen unser aller Hilfe.

 

Gut, dass auf Initiative der Landesregierung die tatsächliche Lebenssituation der Asylanten verbessert worden ist: Mehr Unterbringungsmöglichkeiten, Geld statt Sachmittelzuweisungen für notwendige Erledigungen, mehr Reisefreiheit, damit Landsleute besser zusammenfinden und einander besser helfen können und ein schnellerer Zugang zu Deutschkursen.

 

Gut, dass die Stadt mit ihren Anstrengungen für Kindertagesbetreuung nicht nachlässt. Gut, dass Sprachkurse verstärkt in den Kindergärten angeboten werden.

 

Und Dank an die Bürgerstiftung, die unseren Haushaltsantrag 2014 für eine Anlaufstelle für Asylantenkinder aufgegriffen hat. Gleich mehrere Anlaufstellen sind daraus geworden - dank der Unterstützung von Kirchen, Jugendhilfeeinrichtungen und ganz vielen Initiativen von Einzelpersonen.

 

Ihnen allen, und ganz besonders unseren Kindern aus der Pappelallee ein gesegnetes Weihnachten 2014 und viel Hoffnung für ein besseres Jahr 2015.

 

Elke Caesar, Eve Epple, Christine Lipp-Wahl, Alexander Maier, Barbara Schrade, Martin Schurr, Christoph Weber

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Auf junge Menschen hören

GEPPO Ausgabe 50/2014

Die Aktivitäten vieler Jugendlicher und des Vereins Fabrik für Kunst und Kultur – FKK- für den Erhalt der Chapel sind nun auch in Göppinger Gemeinderat und Stadtverwaltung angekommen. Nachdem die Stadtverwaltung mit dem FKK Gespräche geführt hat, gibt es nun eine Gemeinderatsvorlage, auf deren Grundlage diskutiert werden kann. Sie liefert neben Zahlen und Fakten die Botschaft der Stadtverwaltung, dass die Fabrik für Kunst und Kultur innerhalb eines langen Zeitraums von Jahren Miete zurückzahlen müsste, bis sich die Sanierungskosten amortisiert haben. Das ist ein wenig ungewöhnlich für eine nicht kommerzielle Kulturvereinigung. Diese Diskussionen hat es in Göppingen schon beim Club Remise und dem heutigen Gebäude der Jugendmusikschule gegeben, beim Alten E-Werk und dem Verein Odeon und nun bei der Chapel und dem FKK. All diese Initiativen haben nie enttäuscht und ihr Vermächtnis ist und wird bleiben: Sie haben abbruchgefährdeten Gebäuden neues Leben eingehaucht und diese damit vor dem Abriss oder Verfall bewahrt – mit Unterstützung der Stadt Göppingen. 

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Innenstadt im Wandel

GEPPO Ausgabe 46/2014

Die Innenstadt ist kräftig ins Gerede gekommen.

 

Für die Einen geben Einzelhandelsleerstände, Lärm und Gestank Anlass zur Kritik. Andere sehen ganze Quartiere, wie das entlang des Bierhauses Maier, vom Abriss bedroht.

 

Bereits zu den Kommunalwahlen 2009 haben wir die Missstände kritisiert und haben mit unseren Vorschlägen „Der Stadt ein Gesicht geben“ viel Zuspruch gefunden.

 

Und der gerade eben neugestaltete Schlossplatz mit seinem Café Bozen ist doch ein schönes Beispiel, wie es im Positiven funktionieren kann.

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Zwischennutzung gesucht

GEPPO Ausgabe 45/2014

In aller Regelmäßigkeit wird über die Nutzung der „Boller Bahntrasse“ als Radweg diskutiert. Auslöser für die aktuelle Diskussion war das Radforum Radverkehr, dass im Sommer in Holzheim stattgefunden hat. Hier ging es u.a. auch darum eine bessere und sicherere Anbindung der RadfahrerInnen aus dem Voralbgebiet nach Göppingen und umgekehrt anzubieten. Der Vorschlag und Ansatz vom Landratsamt, eine Zwischennutzung für den Radverkehr zu untersuchen, ist völlig richtig und findet unsere Unterstützung. Fakt ist doch, dass in den nächsten 20 bis 30 Jahren eine Reaktivierung der Bahnlinie nicht erfolgen wird, auch wenn wir uns dies wünschen. Kann es denn was Besseres geben, als dass durch die Zwischennutzung als Radweg die Bahntrasse freigehalten wird?

Es muss endlich Klarheit geschafft werden, ob eine Zwischennutzung möglich ist. Hier ist auch unsere  Stadtverwaltung für den Göppinger Teil der Bahnlinie gefordert, die Zwischennutzung in konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Landratsamt zu erarbeiten. Es gibt auch keinen Grund hier Zeit zu verlieren, denn „Fahrradfreundlicher Landkreis“ zu sein und „Fahrradfreundliche Stadt“ zu werden, erfordert weitere „Fahrradfreundliche Maßnahmen“.

Elke Caesar, Alexander Maier, Christine Lipp-Wahl, Barbara Schrade, Christoph Weber

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Göppingens historisches Herz

GEPPO Ausgabe 44/2014

Am 25. Oktober ist es soweit! Den ganzen Samstag bis in die Abendstunden steht der Schlossplatz wieder ganz im Mittelpunkt unserer Stadt.

 

Ein Architektenwettbewerb ist den Planungen vorausgegangen – mit einer exzellenten Analyse der Historie des Platzes und seiner malerischen Kulisse, die diesen umgibt. So verzichtet der Platz ganz bewusst auf selbstdarstellerischen Schnickschnack; schließlich sind es die historischen Gebäude, die dem Platz seine Räumlichkeit geben und seinen Charakter. Dieser wird in seiner Historizität durch die Pflastersteine noch unterstützt. Dass die Pflastersteine dennoch kein Hindernis für Kinderwägen, Rollatoren u.s.w. darstellen und auch nicht aus ausbeuterischer Kinderarbeit aus Indien stammen sondern aus einem bayerischen Steinbruch ist dem innovativen Architekturbüro Cheret und Bosic und unserem engagierten Baudezernenten Helmut Renftle zu verdanken – und der früheren Stadtplanerin Eva Noller, die sich alle kräftig dafür ins Zeug gelegt haben, dass dieser Schlossplatz so geworden ist.

 

Eva Epple, Christine Lipp-Wahl, Martin Schurr, Christoph Weber

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Sachverstand statt Parteikalkül

GEPPO Ausgabe 44/2014

Am 8. Oktober fand im Faurndauer Farrenstall eine Bürgerinformation über den Entwurf des Stadtteilentwicklungskonzeptes Faurndau statt.

 

Dass die Bevölkerung hier von Anfang an mit einbezogen wird, ist eine langjährige Forderung von uns und begrüßen wir sehr!

 

So wurden viele gute Ideen  vorgetragen, wie z.B. die Aufwertung der Hirschstraße und die Reduzierung des ruhenden Verkehrs auf dem  Hirschplatz.

Wichtig ist, dass den Faurndauern in der Ortsmitte ein Lebensmittelladen erhalten bleibt - vor allem den älteren Bürgern, wenn sie nicht mehr so mobil sind.

 

Allerdings finden sich in dem vorgestellten Konzept auch kritisch zu bewertende Punkte, wie z.B. das angedachte Gewerbegebiet im Dittlau, das über 10 Hektar Ackerfläche versiegeln würde.

 

Auch mit der Entwicklung des "Freihofgartens" sollte sensibel umgegangen werden. Es kann nicht sinnvoll sein, alle noch zur Verfügung stehenden Grünflächen der Ortsmitte zu bebauen. Wir können uns an dieser Stelle durchaus auch einen kleinen Park, evtl. mit einem Café oder anderer Gastronomie  vorstellen.

 

Für die Zukunft ist es unerlässlich, den Bezirksbeirat in diesem wichtigen Prozess ernster zu nehmen. Nur so lassen sich rein parteipolitisch motivierte Fehlentscheidungen wie z. B. der Beschluss des Gemeinderates gegen die Haierschule als Gemeinschaftsschule vermeiden.

 

Nur mit und nicht gegen den Bezirksbeirat als Vertreter der BürgerInnen vor Ort kann eine sinnvolle Zukunft für Faurndau gelingen! Sachverstand und Ortsverbundenheit und nicht Parteikalkül darf die Ortspolitik bestimmen. Dafür stehen wir als Ihre Bezirksbeiräte und Ansprechpartner in und für Faurndau:

 

Martin Schurr (schurrmartin@web.de, 25378)

Jochen Lange (j.lange1@gmx.de, 2 65 28)

 

 

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Bunt statt Braun

GEPPO Ausgabe 42/2014

Bunt war die Veranstaltung gegen den Rechtsextremismus am vergangenen Samstag auf dem Göppinger Marktplatz, die erstmals gemeinsame Kundgebung von Stadt und dem Verein „Kreis Göppingen nazifrei“.

 

Ein gemeinsames Gebet mit Vertretern der in Göppingen ansässigen Religionen und Kirchen gab dieser Veranstaltung eine besondere Würde. Und es herrschte vor allem Erleichterung: Denn die Rechten waren nicht da.

 

Dabei wissen aber alle, dass die Rechten ihr unwürdiges Versteckspiel weitermachen. Erst am Wochenende hat es einen Brandanschlag auf ein Asylantenwohnheim in Rostock gegeben sowie Hetzbriefe und Morddrohungen gegen eine CDU-Ortsvorsitzende mit ausländischer Herkunft in Waghäusel, die darauf hin zurückgetreten ist.

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Quo vadis Schuler

GEPPO Ausgabe 39/2014

Gebäudeabrisse sind schon länger Gesprächsstoff in unserer Stadt. Und auch diesmal werden wieder Fragen seitens der Bevölkerung an uns herangetragen, über die wir entweder nicht oder - noch schlimmer - falsch informiert worden sind.

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Gebäudeabrisse bei Schuler

Gebäudeabrisse bei Schuler
Grüne beklagen „mangelnden Respekt“

Pressemitteilung

Besorgt nehmen die Grünen weitere Gebäudeabrisse in Göppingen zur Kenntnis. Diesmal das alte Industriegebäude der Firma Schuler an der Ecke Schaufflerstraße 12/Bahnhofstraße (gegenüber dem Aldi-Parkplatz)
Grund dafür ist, dass die Firma Schuler einen Parkplatzes für die Schuler-Mitarbeiter einrichten will. Die Grünen bedauern den Abriss: "Es sollten, auch in Göppingen, Wege gefunden werden historisch wertvolle Gebäude zu erhalten indem sie umgenutzt oder in neue Bauvorhaben integriert werden.", so der Grünen-Fraktionsvorsitzende Christoph Weber. Weiter sagt Weber: "In der Stadt scheint es eine Tendenz zum Abriss zu geben, die am Ende vor allem dem Stadtbild und damit uns allen mehr schadet als nützt."

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Schule hat begonnen

GEPPO Ausgabe 38/2014

Seit Montag morgen ist wieder alles unterwegs. Zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Rad. Und in die verschiedensten Schularten, die Göppingen zu bieten hat.

 

Radfahrer auf Hauptverkehrsachsen und Busbeschleunigungsspuren gehören zum Straßenbild. Genauso wie querende Fußgänger, die kein Autofahrer sieht, weil sich die Zebrastreifen hinter irgendwelchen LKW-Stellplätzen befinden: Schier hätte das einem Jungen letzten Mittwoch das Leben gekostet. Wir wünschen uns hier bald Änderungen. Die Beantwortung einer Anfrage an die Stadtverwaltung in Sachen Verkehrssicherheit steht noch aus. Schließlich sollen doch alle sicher ans Ziel gelangen - Verkehrskonzepte hin oder her!

 

Die Schullandschaft ist im Umbruch. Schade, dass die Werkrealschulen nun gefährdet sind, denen Göppingen die Entwicklung zur Gemeinschaftsschule verwehrt hat. Und positiv die Entwicklung der Schülerzahlen von 16 auf 47 an der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule. Erfolgreich sind eben all die Schulen, auf deren gute Pädagogen der Gemeinderat hört. Jeder Schüler muss seinen eigenen für ihn richtigen Weg gehen können. Dafür stehen wir in Grüne in Göppingen.

 

Ganztagsschulen als Angebotsschulen legen zu. Die Gründe dafür sind vielfältig - unabhängig von Bundesländern und der politischen Farbenlehre. Nach einem Ganztagesschulbetrieb finden aber viele Schüler nicht mehr den Weg zu Vereinen oder Jugendgruppen, was den Vereinen die Arbeit erschwert. Kooperationen wie der zwischen Bodenfeld-Grundschule und TV Holzheim haben wir seit einem ersten Treffen mit dem Verein von Anfang an unterstützt. Das ist ein Beitrag zu mehr Vielfalt an unseren Schulen, der zur Nachahmung einlädt.

 

 

Allen einen guten Start!

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Antifa demonstriert auch ohne Nazis

Stuttgarter Zeitung vom 26.09.2014

Mehr als 500 Menschen werden am 11. Oktober zu zwei Kundgebungen in Göppingen gegen rechts erwartet.

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Weiter Aufruhr um rechte Kundgebung

Die Kundgebung der Gruppierung "Der Dritte Weg" am vergangenen Samstag , 30. August  2014 sorgt weiter für Zündstoff unter den Göppinger Gemeinderäten. Entgegen einem Beschluss des Gemeinderats zum "Runden Tisch" machte OB Guido Till einen Alleingang.

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Bürgerbeteiligung in der Stadt Göppingen

Gemeinderatsdrucksache 047/2014

Antrag der SPD Nr. 7 zum HH 2013

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Gute Aussichten

GEPPO Ausgabe 36/2014

Einen langen Anlauf hat es bedurft, bis endlich Plätze wie der Schlossplatz, die Stadthallen-Anlagen oder der Berg Hohenstaufen aufgewertet werden.

Eine solche Aufwertung ist ein wertvoller Beitrag zur Naherholung. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Menschen die schöne Landschaft näher zu bringen. Deshalb begrüßen wir die Anstrengungen der Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse Göppingen, das Umfeld von Schloss Filseck aufzuwerten. Keiner würde derzeit von Schlossanlagen Filseck sprechen.

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Neonazi-Gruppe droht Verbot

Stuttgarter Zeitung vom 27.08.2014

Trotz einer ganzen Reihe von Straftatvorwürfen, die von Sachbeschädigung bis zu gefährlicher Körperverletzung reichen, gestaltet sich das juristische Vorgehen gegen die rechtsextremen Autonomen Nationalisten Göppingen schwierig

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Die Bezirksbeiräte im Überblick

Bartenbach

Dietrich Burchard, Otto Bidlingmaier

Stellvertreter: Eva Epple, Eva William Sears

Bezgenriet

Süleyman Sözener, Claus Fuhrmann

Faurndau

Martin Schurr, Jochen Lange

Hohenstaufen

Jörn Fitschen

Holzheim

Christina Ott

Stellvertreter; Michael Kramer

Jebenhausen

Iris Marschang-Hubbe, Ursula Nagel-Steimle

Stellvertreter: Barbara Schrade, Christine Lipp-Wahl

Maitis

Peter Förster

Stellvertreter: Jürgen Reik

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Haushaltsrede 2014

vor dem Gemeinderat am 7. November 2013

Christoph Weber

 

Sehr geehrte Frau Zull, Herr Brinker, sehr geehrte Zuhörer

 

Was tun, wenn es dem Haushalt so gut geht wie nie zuvor?

 

Nur eines nicht: Jammern: Nein, dazu haben wir keinen Grund. Auch wenn es selten laut gesagt oder deutlich in die Gemeinderatsvorlagen geschrieben wurde: Dieses Jahr sind viele ja wirklich viele Anträge der Grünen umgesetzt wurden bzw. in Umsetzung sind.

 

Den vollständigen Text der Haushaltsrede finden Sie hier ...

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Ihr JA zu Sparsamkeit und Kostenwahrheit!

Ob bei der Rettung von Banken oder beim Kauf der EnBW – immer geht es um Steuermilliarden, für die die Bürgerinnen und Bürger aufkommen müssen, ohne mitentscheiden zu können. Die Steuerzahler müssen dieses finanzielle Desaster letztlich ausbaden. In der Frage des Ausstiegs aus den Verträgen zu Stuttgart 21 gibt es jetzt erstmals die Chance, direkt mitzuentscheiden. Deshalb wollen wir abstimmen gehen für Sparsamkeit und Kostenwahrheit!

Stuttgart 21 ist das nächste Milliardengrab

Das Bahnprojekt bedeutet viele Milliarden Euro Schulden. Es ist ein gutes Geschäft für die Kreditabteilungen der Banken und Immobilienhaie, die an Spekulationsgewinnen mit frei werdenden Gleisflächen interessiert sind. Doch für den Steuerzahler ist Stuttgart 21 eine Katastrophe. In den 90er-Jahren erklärte man noch, Stuttgart 21 gäbe es umsonst. Anfang 2009 lagen die angeblichen Kosten dann bei drei Milliarden Euro. Da die Bahn aber intern bereits mit Kosten von fünf Milliarden Euro rechnete, erfand sie den sogenannten „Risikopuffer“ von zusätzlich 1,5 Milliarden Euro. Bis Ende 2009 stiegen die offiziellen Baukosten auf 4,1 Milliarden Euro und der Risikopuffer wurde auf 400 Mio. kleingerechnet. Bereits heute haben, durch Fehlplanungen und notwendige Nachbesserungen aus Faktencheck und Stresstest, die Kosten die Grenze von 4,5 Milliarden Euro weit überschritten. Eine solide Kalkulation sieht anders aus.

Woher kommt das ganze Geld?

Offiziell zahlt das Land Baden-Württemberg knapp eine Milliarde Euro für Stuttgart 21. Dazu kommen Steuermittel der Stadt und der Region Stuttgart sowie versteckte Zuschüsse von Stadt und Land. So leistete die vorherige Landesregierung an die Deutsche Bahn AG stark überteuerte Zahlungen für Nahverkehr und die Stadt Stuttgart kaufte der Bahn vorzeitig für 460 Mio. Euro Gleisgelände ab, das erst nach dem Bau frei würde. Obendrein verzichtet die Stadt bis dahin auf fast 800 Millionen Euro an Zinszahlungen. Experten schätzen deshalb den wirklichen Anteil des Bundes als gering ein. Den Großteil der Kosten tragen das Land Baden-Württemberg sowie die Stadt und die Region Stuttgart. Ein Geschenk, wie es immer heißt, bekommen wir also mitnichten. Im Gegenteil: Das Geld fehlt zum Beispiel beim Regionalverkehr in Baden-Württemberg, denn Teile der Bundeszuschüsse werden für Stuttgart 21 zweckentfremdet.

Die wahren Kosten des Projekts

Bei 4,5 Milliarden Euro wird es nicht bleiben: Die Prognosen liegen bei 5,3 bis 8,9 Milliarden Euro. Stuttgart 21 wird also mindestens doppelt so teuer wie aktuell kalkuliert. Die Bahn selbst rechnet in einer internen Analyse mit Kostenrisiken von etwa einer Milliarde Euro. Keiner weiß, wer dafür aufkommen soll, denn nur bis zur Höhe von 4,5 Milliarden Euro ist die Finanzierung von Stuttgart 21 vertraglich gesichert.

Der Preis für den Ausstieg

Die Lobbyisten von Stuttgart 21 sprechen von angeblichen 1,5 Milliarden Euro Ausstiegskosten. Belegen können sie diese Zahl nicht. Seriöse Berechnungen von Wirtschaftsprüfern gehen hingegen lediglich von bis zu 0,35 Milliarden Euro aus. Einige Fachjuristen verneinen gar eine Zahlungsverpflichtung für das Land – oder würden von der Bahn sogar Schadenersatz fordern. Ob im Falle eines Ausstiegs überhaupt Kosten auf das Land zukommen, ist also reine Spekulation.